Wert 1914: Warum diese Zahl in der Wohngebäudeversicherung wichtig ist
In vielen Wohngebäudeversicherungen taucht der sogenannte Wert 1914 auf. Doch was steckt hinter dieser Rechengröße – und warum ist sie für den Versicherungsschutz entscheidend?
Pflegeversicherung: „Wie ein Land seine Alten verrät und wie ein neues Pflegesystem entstehen muss“
Die Pflegekrise ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein schleichender Systemkollaps. Er trifft Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte gleichermaßen und stellt den Sozialstaat vor eine moralische Bewährungsprobe. Warum politisches Nichthandeln zur größten Belastung geworden ist, schildert Gastautor Alwin W. Gerlach. Der langjährige Prokurist in der Rückversicherung hat sich diesem Thema nicht aus theoretischer Distanz, sondern aus gesellschaftlicher Verantwortung heraus gewidmet.
Wohngebäudeversicherung: So hoch sind Beiträge für Elementarschutz
detaillierte KostenanalyseDie Absicherung von Elementarschäden innerhalb der Wohngebäudeversicherung bleibt ein heißes Thema für die Politik. Denn viele Eigenheimbesitzer haben keinen Schutz. Eine aktuelle Analyse zeigt nun, wie stark die Beiträge je nach Risikozone auseinanderlaufen.
Altersvorsorge: Staatliche Fördergrenzen erhöht
Wer privat oder betrieblich fürs Alter vorsorgt, profitiert seit Jahresbeginn von höheren steuerlichen Fördergrenzen. Verbesserungen gibt es insbesondere bei der Rürup-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge.
Pflegeversicherung: Eigenanteile für Pflege springen auf Rekordwert
Die Zuzahlungen für Pflegeheimplätze steigen weiter. Inzwischen liegt der Eigenanteil für die Unterbringung im Pflegeheim bei durchschnittlich 3.542 Euro (ohne Zuschuss). Mit dem 2022 eingeführten Leistungszuschlag mussten Senioren durchschnittlich noch 3.245 Euro im Monat zu ihrem Pflegeheimplatz beisteuern.
Einbruchdiebstahl auch ohne sichtbare Aufbruchspuren versichert
Auch Schloss-Picking gilt als Einbruch. Versicherungen dürfen Leistungen nicht allein wegen fehlender Spuren verweigern. Das geht aus einem Urteil hervor. Was ist ein Einbruch ohne sichtbare Schäden und zahlt die Hausratversicherung trotzdem? Diese Frage musste das Amtsgericht Frankenthal klären. In seinem Urteil vom 19. April 2017 (Az. 3c C 20/16) entschied das Gericht zugunsten eines Versicherungsnehmers, dem Sportgeräte aus seiner Garage gestohlen worden waren. Entscheidend: Ein Einbruch liegt auch dann vor, wenn das Schloss mit Spezialwerkzeug geöffnet wurde und keine klassischen Aufbruchspuren zu sehen sind.
Warum der Umgang mit Run-off-Beständen über die Zukunft der Lebensversicherung entscheidet
Der Run-off wird oft als technischer Befreiungsschlag verkauft. Für viele Versicherte fühlt er sich jedoch wie ein schleichender Vertrauensbruch an. Wenn Altbestände nur noch bilanziell optimiert werden, gerät das Grundversprechen der Lebensversicherung ins Wanken. Warum Reformen ohne moralische Leitplanken die Altersvorsorge gefährden können, erklärt der ehemalige Versicherungsmanager Alwin W. Gerlach.
Leitungswasserschäden: Hausratversicherung muss Reperatur von Fliesen übernehmen
Nach einem Leitungswasserschaden kann auch die Hausratversicherung für Kosten für beschädigte Fliesen leistungspflichtig sein. Das geht aus einem Urteil hervor. Wer zahlt nach einem Leitungswasserschaden die Kosten für den Boden, wenn Fliesen herausgerissen und erneuert werden müssen? Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht hat hierzu ein spanndes Urteil gefällt (Az. 16 U 98/24). Denn auch die Hausratversicherung kann in solchen Fällen leistungspflichtig sein. Das gilt selbst dann, wenn die Fliesen gar nicht direkt vom Wasser beschädigt wurden.
